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   Lea und das Geheimnis des Hades

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Kapitel 9 ist jetzt tatsächlich online!

Unter Kapitel 9 steht jetzt Kapitel 9 und nicht mehr Kapitel 10!

27.6.07 22:24


Falsches Kapiel 9!!

Jetzt habe ich gerade festgestellt, dass ich letztes Wochenende unter Kapitel 9 versehentlich Kapitel 10 veröffentlich habe!!! So ein Ärger!! Und als ich das korrigieren wollte, hat meine Freenet-Homepage angefangenzu spinnen. Ich kann überhaupt nichts mehr auf meiner Homepage ädern - irgendetwas scheint völlig außer Kontrolle gearten zu sein! Ich hoffe, die bei freenet bearbeiten das Ticket schnellstmöglich!

Nichts als Ärger heute!!

27.6.07 15:24


Kapitel 9 ist jetzt online

Kapitel 9 ist jetzt online -> einfach den nebenstehenden Link 'Fantastisches Abenteuer' anklicken
23.6.07 14:08


Fortsetzung Kapitel 9

Lea war sich nicht sicher, ob sie ihm das ebenfalls wünschte. Denn wenn Florians Strafe hart ausfiel, dann würden sie bei ihrer Bestrafung erst recht nichts zu Lachen haben.
Sie saßen auf ihren Wolken und schwiegen sich an. Plötzlich fiel Lea etwas ein. Das war die Gelegenheit, um Jenny von der Götterversammlung zu berichten – diesmal würde sie ganz sicher keines der anderen Nebelkinder belauschen.
»Ich muss dir noch was erzählen«, begann sie.
Jenny horchte auf. »So? Was denn?«
»Bei dieser Götterversammlung, da war ich von Anfang an wach und hab alles mitgehört.«
Jenny stieß einen anerkennenden Pfiff aus und hörte gespannt zu, als Lea wiederholte, was sie bei der himmlischen Versammlung belauscht hatte. Ab und zu brachte sie ihr Erstaunen durch wohl platzierte Ohs und Ahs zum Ausdruck, unterbrach Lea ansonsten jedoch nicht.
Erst als Lea ihren Bericht beendet hatte, erlaubte sie sich einen Kommentar: »Sie waren also alle gegen diesen Krieg.«
»Ja, das kann man so sagen«, sagte Lea nachdenklich. »Die meisten wollten es auf keinen Fall im Alleingang mit den Puritanern machen, ohne dass der große Götterrat zugestimmt hat, ein paar hatten wohl auch Zweifel, dass die Angriffe tatsächlich aus dem Vorderen Orient kamen.«
»Wer könnte es denn sonst sein?«
Lea zuckte mit den Schultern. »Vielleicht die Puritaner selbst? Ares hat ja so eine Andeutung gemacht. Und denk mal an das Gerücht, von dem Josefine uns erzählt hat.«
»Du meinst, dass die Puritaner diese Angriffe als Ausrede für eine Attacke auf den Vorderen Orient missbrauchen wollten?«, fragte Jenny.
»Genau.« Lea nickte.
»Wir könnten Thor bei nächster Gelegenheit ausfragen«, schlug Jenny vor.
Aber Lea hielt das für unklug. »Dann erfährt Gabriele möglicherweise, dass ich alles mitgehört habe. Und die Folgen möchte ich mir lieber nicht vorstellen.«
»Thor würde doch nie Gabriele was erzählen. Er kann sie doch selbst nicht ab.«
»Mal sehen«, sagte Lea unentschlossen. Sie hatten mit Thor noch nie über diese Dinge gesprochen.
Auf einmal schoss ihr ein anderer Gedanke durch den Kopf. Gabriele! Warum hatte sie sich so vehement für die Puritaner und ihren Krieg eingesetzt? Warum war sie überhaupt nach Amerika gereist?
Ein unheimlicher Verdacht beschlich Lea, und sie fragte sich, ob sie jetzt schon Gespenster sah. Machte Gabriele gemeinsame Sache mit den Puritanern, gegen die Interessen Europas? Das war doch kompletter Unsinn und fast nicht möglich! Oder vielleicht doch?
20.6.07 19:53


Vorschau auf Kapitel 9

Himmlische Strafen

Die nächsten Tage im Himmel vergingen ohne besondere Ereignisse. Dennoch konnte Lea sich des Gefühls nicht erwehren, dass eine eigenartige Spannung in der Luft lag. Zumindest die Götter wirkten nervös.
Die Spannung innerhalb der Nebelschar hingegen hatte sich nach und nach wieder verflüchtigt. Alle bis auf Florian behandelten Jenny wieder normal. Florian war natürlich immer noch beleidigt, dafür zeigte Johannes sich besonders bemüht. Er erkundigte sich eingehend bei Jenny nach ihrem Abenteuer und fand es toll, dass sie einfach so los gezogen waren, um sich ein bisschen im Himmel umzusehen.
Lea wurde den Verdacht nicht los, dass er das nur sagte, weil er bei Jenny wieder gut Wetter machen wollte. Sie selbst fand es gar nicht toll, dass Jenny und sie sich auf eigene Faust im Himmel umgesehen hatten – zumindest die Konsequenzen davon waren nicht nach ihrem Geschmack.
Was Lea besonders beunruhigte, war, dass sie immer noch nicht wussten, was für eine Züchtigung sie erwartete. Und diese Ungewissheit war schlimmer als eine tatsächliche Strafe.
Jenny hingegen scherte sich nicht allzu viel darum.
»Vielleicht vergessen sie es einfach«, sagte sie hoffnungsvoll. »Florian hat seine Strafe ja auch nicht verbüßen müssen.«
Doch schon am nächsten Tag wurde ihre Hoffnung zunichte gemacht.

Athene holte Florian in den frühen Morgenstunden ab, wobei sie sich durch seinen heftigen Protest, dass es Sonntag sei, nicht beeindrucken ließ – im Gegenteil.
»Genau aus diesem Grund wirst du heute deine Strafe verbüßen«, klärte sie ihn auf. »Bestrafungen erfolgen grundsätzlich sonntags.«
»Bestrafung? Ich und Bestrafung? Ich habe doch gar nichts getan!« Florian tat, als wäre er die personifizierte Unschuld.
Athene sagte ganz ruhig: »Es liegt jetzt an dir, Florian, wie hart dein Strafmaß ausfällt. Entweder du übernimmst die dir zugedachte Aufgabe ohne weiteres Murren, dann reicht ein Sonntag. Oder du sträubst dich weiterhin, dann wird ein einziger Sonntag nicht ausreichen.«
Erneut öffnete Florian den Mund zum Protest, doch bevor er diesen laut aussprach, hatte der Inhalt von Athenes Aussage wohl sein Gehirn erreicht. Er schloss den Mund wieder und folgte Athene ohne weiteres Theater.
Lea und Jenny schauten sich an. Wenn Florian die angekündigte Strafe verbüßen musste, dann würden auch sie bald an der Reihe sein. Leas Laune war dadurch gründlich verdorben, und sie konnte ihren freien Tag gar nicht richtig genießen.
»Was hältst du davon, wenn wir nach Thor Ausschau halten«, schlug Jenny vor, um Lea auf andere Gedanken zu bringen. Aber Thor ließ sich weit und breit nicht blicken, und dass sie nicht den halben Himmel nach ihm absuchen würden, verstand sich von selbst.
»Habt ihr vielleicht Lust auf Fangen?«, fragte Johannes. Doch Lea hatte zu überhaupt nichts Lust, und da Jenny ihretwegen ein schlechtes Gewissen hatte, zog sie ebenfalls nicht mit den anderen Wölkchen los, sondern blieb bei Lea.
»Was meinst du, was er wohl machen muss?«, fragte diese, kaum dass die Nebelschar außer Sicht- und Hörweite war.
»Keine Ahnung«, antwortete Jenny. »Aber ich wünsche ihm auf jeden Fall, dass es sehr unangenehm ist.«
Lea war sich nicht sicher, ob sie ihm das ebenfalls wünschte. Denn wenn Florians Strafe hart ausfiel, dann würden sie bei ihrer Bestrafung erst recht nichts zu Lachen haben.

17.6.07 20:34


Fortsetzung Kapitel 8

»Du suchst wohl nach einer Ausrede, du elender Feigling!«, brüllte Jenny aufgebracht. »Florian! Florian!«, rief Maximilian rhythmisch und wippte dabei auf seiner Wolke auf und ab.

Julia schaute ängstlich von einem zum anderen. »Das dürft ihr nicht«, wimmerte sie leise, aber keiner beachtete sie.

Ayko versuchte Jenny durch Argumente zur Vernunft zu bringen, und Johannes machte seine ganze Autorität als Gruppenältester geltend. Es nützte alles nichts.

»Geh mir aus dem Weg, oder du musst selbst dran glauben«, knurrte Jenny drohend, als Johannes versuchte, sie mit seinem eigenen Wölkchen aufzuhalten. Sie zog an ihm vorbei hinaus aus dem Wolkental, über die Hügel hinweg, bis in den offenen Himmel.

Die restliche Nebelschar folgte ihr nur zögernd, und auch Florian hatte es alles andere als eilig. Als Jenny das bemerkte, rief sie höhnisch über die Schulter zurück: »Wo bleibst du denn, du aufgeblasener Schaumschläger? Kriegst jetzt wohl Muffensausen?!«

Damit reizte sie Florian auf Höchste. Kaum hatte Jenny den offenen Himmel erreicht, beschleunigte er plötzlich und griff sie schon wieder ohne Vorwarnung von hinten an.

»Vorsicht!«, brüllte Lea. Gerade noch rechtzeitig – Jenny wich im letzten Moment aus. Sie flog eine Kurve und raste nun ihrerseits von hinten auf Florian zu.

»Du mieser, kleiner Feigling!«, brüllte sie dabei. »Ohne billige Tricks kannst du es wohl nicht!«

Florian machte einen Schlenker nach links und Jenny sauste an ihm vorbei ins Leere.

»Satz mit x! War wohl nix!«, feixte Maximilian aus sicherer Entfernung. Er hatte sich zusammen mit dem Rest der Gruppe weit genug zurückgezogen, um nicht versehentlich ins Schussfeld der beiden Streithähne zu geraten.

»Halt du doch deine Klappe«, fuhr Johannes ihn ärgerlich an. »Es ist doch so schon schlimm genug!«

Maximilian schnitt eine Grimasse, traute sich aber nichts mehr zu sagen.

Lea verfolgte das Duell in ständiger Sturzflugbereitschaft. Sie kauerte auf ihrem Wölkchen, den Oberkörper fest auf die Schenkel gepresst und fertig zum Beschleunigen.

Jenny und Florian hatten inzwischen gewendet und düsten wieder aufeinander zu. Diesmal war es Jenny, die in letzter Sekunde auswich. Da sie nicht so kräftig wie Florian war, hätte sie bei einem Frontalangriff keine Chance gehabt. Allerdings wendete sie sehr viel schneller als Florian und raste seitlich auf ihn zu, bevor er seine Wolke wieder in die richtige Position gebracht hatte.

Florian versuchte ihr auszuweichen, schaffte es aber nicht mehr ganz, und Jenny rammte seine Wolke an der Seite. Während er noch um die eigene Achse wirbelte, zog sie schon eine Schleife. Mit Karacho brauste sie wieder auf Florian zu.

»Jetzt bist du dran!«, brüllte sie und landete einen sauberen Bodycheck.

Florian kippte rückwärts von seiner Wolke, fuchtelte mit den Armen und stürzte in die Tiefe. »Den wären wir los«, keuchte Jenny ziemlich außer Atem, als sie sich zur restlichen Nebelschar gesellte. Die anderen schauten sie betreten an.

 

 

15.6.07 19:34


Fortsetzung Kapitel 8

Lea und Jenny fuhren herum. Es war Florian. Trotz ihrer Vorsichtsmaßnahmen hatte er es geschafft, sich unbemerkt an sie heranzupirschen und die letzten Sätze gehört. »Verschwinde!«, schnauzte Jenny ihn an.

»Ich werde melden, dass ihr Kontakte mit dem Vorderen Orient pflegt, wenn ihr mir nicht sagt, was ihr da treibt«, drohte Florian.

»Tu’s doch! So einen Blödsinn nimmt dir eh keiner ab. Und jetzt halt endlich die Klappe und hau ab.«

Jenny wandte sich ab, doch Florian ließ sich nicht so leicht abwimmeln.

»Brauchst wohl mal wieder ’ne Abreibung, was?«, brüllte er, beschleunigte und rammte Jennys Wolke ohne Vorwarnung von hinten.

Jenny hatte keine Chance zu reagieren. Sie stürzte Kopf voraus ab, fiel zum Glück aber nur einen halben Meter tief auf die Wolkendecke unter ihnen. Stinksauer kletterte sie wieder auf ihr Wölkchen. Diesmal hatte Florian den Bogen endgültig überspannt, Jenny wollte auf der Stelle ihre Rache.

»Hier traust du dich, ja?«, brüllte sie Florian an. »Komm doch mit in den offenen Himmel! Dann werden wir ja sehen, ob du dich immer noch traust! Los, komm schon!«

Sie fieberte geradezu danach, Florian seine längst verdiente Abreibung zu verpassen. Diese Gelegenheit würde sie sich nicht entgehen lassen!

Florian schaute irritiert, damit hatte er nicht gerechnet.

Durch das Geschrei neugierig geworden, waren inzwischen auch die anderen Nebelkinder herangeschwebt. Sie wollten sehen, was für ein Spektakel sich hinter den Hügeln abspielte.

»Zeig’s ihr!«, feuerte Maximilian Florian an, kaum dass er begriffen hatte, was los war. »Zeig’s ihr!«

Florian, dem Jennys Vorschlag plötzlich nicht mehr ganz geheuer war, hatte schon abgedreht. Ein Überraschungsangriff von hinten war eben doch etwas anderes als ein Wolkenduell von Angesicht zu Angesicht. Nun wollte er sich aber vor dem Rest der Gruppe keine Blöße geben. Er wandte sich wieder Jenny zu und rief: »Dann komm doch! Aber du traust dich ja selbst nicht!«

»Jenny, hör auf. Wir kriegen sonst Ärger!«, warnte Lea.

»Sieh mal einer an, die Strebertussi hat Angst«, höhnte Florian. »Du hattest doch das letzte Mal so eine Riesenklappe! Na schön, wenn ihr euch beide entschuldigt, dann können wir noch mal drüber reden!«

»Du suchst wohl nach einer Ausrede, du elender Feigling!«, brüllte Jenny aufgebracht.

 

12.6.07 20:46


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