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   Lea und das Geheimnis des Hades

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Lea und das Geheimnis des Hades - ein fantastisches Abenteuer

Zum Inhalt 

Auf ihrer nächtlichen Fahrt nach Griechenland wird Lea von einer bösen Vorahnung beschlichen. Nur nicht einschlafen, befiehlt sie sich und kämpft gegen die Müdigkeit an. Doch vergebens, denn hier haben höhere Mächte ihre Finger im Spiel. Als Lea wieder aufwacht, ist ihre Verblüffung grenzenlos - sie ist in einer himmlischen Nebelwelt gelandet. Allerdings kann von himmlischen Zuständen keine Rede sein, wie Lea schon bald merken soll. Immer wieder bedrohen schwere Unwetter die Nebelwelt und ihre Bewohner. Als Lea und ihre Freundin Jenny selbst nur knapp einem solchen Unwetter entkommen, beschließen sie, dem Geheimnis auf den Grund zu gehen und geraten dabei in größte Gefahr …
14.8.07 12:59


Kapitel 12 ist jetzt online!

Kapitel 12 ist jetzt online und das Projekt ist somit abgeschlossen.

Alles weitere zum Buch gibt's auf meiner Homepage yvonne-delmonte.de

14.7.07 22:21


Kapitel 11 ist jetzt online!

Kapitel 11 ist jetzt online. einfach auf den Link 'Fantastisches Abenteuer' gehen.
7.7.07 21:24


Das Buch ist jetzt fertig!

Das Buch ist jetzt fertig. Diese Woche habe ich das erste gedruckte Exemplar in der Hand gehabt. Und das war einfach ein gutes Gefühl!

 Fortsetzung Kapitel 11:

Nach der Unterbrechung durch Athene hatte Buddha den Faden sofort wieder aufgenommen und die Diskussion weitergeführt. Soweit Lea verstand, besprach man gerade einen hochaktuellen Punkt – am Vorabend hatte es wieder ein Gewitter in Europa gegeben, bei dem fünf Nebelseelen verschwunden waren. Lea rutschte unruhig auf ihrer Wolke hin und her. Natürlich waren fünf Nebelseelen verschwunden, sie hatte sie ja selbst gesehen! Sie hätte platzen können vor Erregung, und Jenny ging es genauso.

Athene, die ihre Unruhe bemerkte, machte ihnen ein Zeichen, sich ruhig zu verhalten.

James Backward und ein Mitglied der orientalischen Gruppe tauschten Animositäten aus, wobei James den Orientaliten vorwarf, sie hätten diesen Angriff durchgeführt, was diese jedoch entrüstet von sich wiesen.

»Ich habe verlässliche Quellen, dass vor zweieinhalb bis drei Monaten im Vorderen Orient militärische Übungen abgehalten wurden!«, ereiferte sich James Backward.

Aha, dachte Lea, wie vermutet hatte Gabriele bei ihrem Amerikabesuch gepetzt und James Backward haarklein erzählt, was Hermes auf seiner Reise in den Fernen Osten beobachtet hatte.

Einer der Anwesenden erklärte diese Aktivitäten mit traditionellen, himmlischen Festspielen, die schon seit Jahrhunderten mit schöner Regelmäßigkeit abgehalten wurden, und schimpfte James Backward einen Banausen, da er sich für die Gepflogenheiten anderer Lehren nicht die Bohne interessiere. Buddha übte sich in Diplomatie und beruhigte die erhitzten Gemüter wieder.

»Nun, wir sitzen ja heute zusammen, damit wir die Sache klären«, sagte er beschwörend und fuhr fort: »Aber wir sollten der Reihe nach vorgehen, sonst kommen wir nicht weiter.«

Die Mehrheit der Götter brachte ihre Zustimmung zum Ausdruck, daher holte Buddha weit aus, um wirklich ganz am Anfang zu beginnen.

»Wann und wo gab es das erste Unwetter, bei dem Seelen verschwunden sind?«, fragte er in die Runde.

James Backward antwortete wie aus der Pistole geschossen: »Das war bei uns in Amerika, und zwar vor genau sechs Monaten! Wir haben damals zahlreiche Seelen verloren. Danach gab es immer wieder neue Angriffe, und wir haben jedes Mal weitere Seelen verloren!«

»Was hast du daraufhin in die Wege geleitet, James?«, wollte Buddha wissen.

»Nachdem sich diese Gewitter mehrmals wiederholt haben – wie gesagt, jedes Mal mit dem Verlust von Seelen verbunden – haben wir die möglichen Verursacher ermittelt, eine passende Abwehrstrategie ausgearbeitet und unsere Glaubensbrüder in Europa davon in Kenntnis gesetzt.«

Buddha wandte sich der europäischen Fraktion zu.

»Könnt ihr das so bestätigen?«, fragte er in die Runde.

Während Gottvater völlig gelassen blieb, bebte Zeus vor Entrüstung.

»Was heißt hier in Kenntnis gesetzt?«, fuhr er hoch. »James hat uns massiv bedrängt, gemeinsam mit ihm den Vorderen Orient anzugreifen, damit endlich diese Unwetter aufhören würden! Dabei hatte er gar keine Beweise! Ich hab ihm damals schon meine Meinung gesagt!«

Mit einem Blitz, den er zornig in den Himmel schickte, unterstrich er seine Empörung.

 

 

 

 

6.7.07 20:51


Fortsetzung Kapitel 11

Gegenüber saß eine Gruppe von drei Männern und einer Frau, die Lea spontan an Gabriele erinnerten. War das die puritanische Abordnung? Einer der Männer wirkte mit seinem verbissenen Gesichtsausdruck wie ein strenger Schulmeister – das war bestimmt James Backward. Der Mann links von ihm war sehr groß, mit kurzem, gekräuseltem Haar und einer ruhigen, gelassenen Ausstrahlung. Rechts von James Backward saß jedoch ein kleiner Giftzwerg, der ähnlich unsympathisch wirkte wie James Backward selbst. Und neben dem Giftzwerg schließlich saß die Frau, die das Quartett vervollständigte. Sie machte einen zuckersüßen und dabei durch und durch falschen Eindruck, so als könnte sie einem lächelnd die größten Gemeinheiten ins Gesicht sagen. Daran schloss sich die Gruppe mit Buddha an. Um ihn herum saßen asiatische, zum Teil vielleicht auch indische Götter und Göttinnen. Doch da Lea sich in den Religionen des Mittleren und Fernen Osten überhaupt nicht auskannte, konnte sie nicht einmal vermuten, wer diese Götter waren.

Und schließlich gab es wohl noch indianische und afrikanische Vertreter, aber von diesen Religionen hatte Lea nun gar keinen Schimmer.

 

3.7.07 20:58


Fortsetzung Kapitel 11

Lea, die sich zusammen mit Jenny dicht an Athene drängte, hatte nun genügend Muse, sich umzusehen. Der einzige Gott, den sie erkannte, war Zeus. Er saß ihnen gegenüber in der ersten Reihe und wirkte in diesem elitären Kreis von Göttern höchsten Ranges nicht mehr ganz so imposant wie die beiden ersten Male, als Lea ihn gesehen hatte. Vielleicht lag es auch daran, dass er im Moment keine Blitze schleuderte.

Die anderen Götter hatte Lea noch nie gesehen, und sie versuchte zu erraten, wer sie sein könnten. Zu Zeus’ Rechten saß eine Göttin in griechischem Gewand. Wahrscheinlich war das Hera, Zeus’ Gattin. Gleich daneben saß eine sehr schöne Göttin mit langem Haar, die nordisch anmutete, und da neben ihr ebenfalls ein eindeutig nordischer Gott saß, musste es sich bei ihr um Freya handeln. Ihr Gatte Odin trug einen Helm mit zwei Hörnern, unter dem eine wallende Mähne hervorquoll. Die Ähnlichkeit mit Thor war unverkennbar.

Links von Zeus saß ein alter Gott mit einem sehr langen Bart. Er war groß und schlank und hielt sich für sein Alter erstaunlich aufrecht. Obwohl er direkt neben einer so imposanten Gottheit wie Zeus saß, wirkte er keineswegs unscheinbar oder gar unbedeutend. Im Gegenteil, er strahlte eine unglaubliche Souveränität aus, sodass möglicherweise er der Grund dafür war, dass Zeus nicht so richtig zur Geltung kam.

Bei näherem Hinsehen stellte Lea fest, dass er einen außergewöhnlich aufmerksamen Blick hatte, dem nichts zu entgehen schien, der aber trotzdem nicht streng wirkte, sondern eher milde und gütig. Auch hier konnte Lea nur vermuten, dass es sich um Gottvater handelte. Das war also die christlich-römisch-griechische Fraktion inklusive ihrem nordischen Element.

Es folgten einige orientalisch anmutende Götter. Waren das Vertreter der Orientaliten, oder vielleicht alte ägyptische Götter?, fragte sich Lea. Isis fiel ihr ein, die kannte sie aus Asterix und Kleopatra, aber dann war sie mit ihrem Latein schon am Ende. Außerdem waren diese Götter in Grüppchen unterteilt, sie gehörten offenbar nicht alle zusammen. Lea überlegte. Wie war denn das noch mal? Hatten Christen, Juden und der Islam nicht alle ein und denselben Gott? Vertrat Gottvater also mehrere Religionen gleichzeitig? Liebe Güte, wie war das doch alles kompliziert!

 

 

1.7.07 17:53


Kapitel 10 ist jetzt online

Und hier gibt's eine Vorschau auf Kapitel 11:

Der große Götterrat

Als sie die erste weiße Wolkenkette am Horizont erkennen konnten, stießen sie auf Athene.
Athene tauchte plötzlich aus dem Nichts auf und begrüßte sie mit ernstem Gesichtsausdruck. »Ich habe deine Nachricht erhalten, Lea. Ich hoffe, dass das kein schlechter Scherz war.«
Lea rutschte ihr Nebelherz in die Hose. Wenn selbst Athene ihr nicht glaubte, waren sie verloren. Das Problem war, sie hatte überhaupt keine Beweise. Während sie fieberhaft nach Argumenten suchte, mit denen sie Athene überzeugen konnte, schüttelte sie mechanisch den Kopf. Nein, es war kein schlechter Scherz gewesen.
Zu ihrer Überraschung ließ Athene es dabei bewenden und bohrte nicht weiter nach.
»Gut, dann folgt mir! Der große Götterrat tagt gerade.«
Athene brachte sie auf direktem Weg ins Göttertal, das sie nun schon bestens kannten. Es war genauso prächtig wie die beiden letzten Male, mit dem Unterschied, dass jetzt mehrere kreisförmige Reihen von dicken, silbernen Wolken als Sitzgelegenheiten zur Verfügung standen. Auf diesen hatten sich zahlreiche Götter und Göttinnen niedergelassen.
Bei Athenes Ankunft schauten die meisten von ihnen irritiert auf.
»Was gibt es?«, erkundigte sich Buddha, der die Versammlung leitete. An seinen mandelförmigen Augen und dem Lotussitz konnte Lea ihn leicht erkennen, außerdem war eine gewisse Ähnlichkeit mit seinen irdischen Statuen nicht zu leugnen.
»Die beiden Mädchen haben etwas sehr Wichtiges zu berichten«, erklärte Athene bestimmt.
»Schön, dann können sie das unter dem Tagesordnungspunkt Sonstiges tun. So lange sollen sie sich ruhig verhalten.«
»Es verträgt keinen Aufschub, es ist eine Sache von höchster Dringlichkeit!«, beharrte Athene.
»Alles, was wir hier besprechen, ist von höchster Dringlichkeit. Ich kann nicht sehen, wieso ausgerechnet die Geschichte zweier kleiner Mädchen höchste Priorität bekommen sollte«, erwiderte Buddha. Seine Stimme hatte dabei einen endgültigen Tonfall, der keine weitere Diskussion zuließ. Er wandte sich wieder dem Kreis der Götter zu und fuhr mit der Tagesordnung fort. Athene warf ihm einen missbilligenden Blick zu, machte jedoch keinen weiteren Versuch, die Tagesordnung zu ändern.

 

30.6.07 17:33


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